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Mit 100 Sachen durch die
Landesgeschichte
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50
Jahre Baden-Württemberg.
Hirsch und Greif, das badische und das
württembergische Wappentier,
tanzen.
Der 50. Geburtstag ist der Anstoß
für eine große
Jubiläumsausstellung, die das
Badische Landesmuseum, das
Württembergische Landesmuseum und das
"Haus der Geschichte BW" gemeinsam
veranstalten. Sie wird zuerst im
Karlsruher Schloss und dann in Stuttgart
gezeigt.
Mit "100 Sachen", mit Geschichten rund
um100 Exponate, wird die 1000-jährige
Geschichte des deutschen Südwestens
erzählt. Ein sagenumwobenes
Erinnerungsstück an Karl den
Großen von der Insel Reichenau weist
den Weg ins Frühmittelalter. Vom
Aufbruch des Stuttgarter Balletts zeugt
der Regiestuhl von John Cranko. Das
Mikroskop der badischen Markgräfin
Caroline Luise gewährt Einblicke in
die vernunft- und wissenschaftsbegeisterte
Zeit der Aufklärung. Ein Stück
Draht aus einer Akte konfrontiert mit Tod
und Leben von Armin Weiss. Aus
Verzweiflung über seine Abschiebung
in das nationalsozialistische Deutschland
versuchte er sich das Leben zu nehmen. Ein
unscheinbares Objekt dessen Bedeutung sich
erst auf den zweiten Blick
erschließt, ebenso wie der
Hintergrund der Brötchen aus dem
Hungerjahr 1817, eines Gegenstands vom
Weinbaupionier und Gastronom Franz Keller
in Oberbergen am Kaiserstuhl, einer
künstlichen Hand oder eine Stadtkasse
mit einem Einschussloch. Die verzwickten,
kriminalistischen, witzigen oder
nachdenklich stimmenden Geschichten der
Dinge, erzählen Geschichte.
Ministerpräsident Erwin Teufel wird
die Ausstellung am 8. Mai 2002 im
Badischen Landesmuseum eröffnen.

Mit 100 Sachen durch die
Landesgeschichte
Badisches Landesmuseum Karlsruhe
9. Mai bis 15. September 2002
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