Weltspitze: noch vor den USA und Japan

Baden-Württemberg ist als Land der Tüftler und Forscher unangefochten Weltmeister.

Nach Angaben des Statistischen Landesamts gab das "Musterländle" im Jahr 1999 für Forschung und Entwicklung 3,9 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) aus. Damit liegt Baden-Württemberg noch vor den Technologieführern USA und Japan, die 3,0 beziehungsweise 2,7 Prozent ihres BIP dafür aufwenden. Bundesweit liegt der Wert der so genannten Forschungsintensität im Schnitt bei 2,4 Prozent.

Im Südwesten gab man demnach 1999 mit rund 11 Mrd. Euro mehr Geld für Forschung und Entwicklung aus als irgend ein anderes Bundesland. Statistisch betrachtet waren 1999 etwa 97.600 Menschen in diesem Bereich beschäftigt.

"Mit seinen hohen Investitionen hat Baden-Württemberg die finanzielle Basis geschaffen, dass das Land weiterhin im internationalen Technologiewettbewerb bestehen kann", sagte der Vizepräsident des Statistischen Landesamtes, Hans Loreth. Die Verbesserung bestehender und die Entwicklung neuer Produkte seien entscheidende Voraussetzungen, um das hohe Beschäftigungs- und Einkommensniveau zu sichern. Seit 1995 ist die Forschungsintensität in Baden-Württemberg kontinuierlich gestiegen und erreichte nun wieder das hohe Niveau von 1993.


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